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Unser Besuch der Baustelle des Märkerwerks

Seit dem Frühjahr stehen die Harburger GRÜNEN mit der Geschäftsleitung der Firma Märker in Kontakt zum Neubau der Ofenlinie 8, nun wurden sie zur Baustellenbesichtigung und zum Gedankenaustausch eingeladen.

Einführend verwies Geschäftsführer Graf Pückler-Märker auf die durch das Vorhaben angestrebte CO2-Reduzierung um 60.000 to/Jahr. Auf Nachfrage von Gabi Böse (GRÜNE) erläuterte er, dass dies durch den weitestgehenden Ersatz von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas durch Ersatzbrennstoffe aus Altreifen, Restsortierungen von Kunststoffabfällen, Altöl und Lösemittelrecycling erreicht wird. Den Einwand, damit sei man eine Müllverbrennungsanlage, ließ Graf Pückler-Märker nicht gelten; im Gegensatz zur Komplettverbrennung von Hausmüll  würden die Abfallstoffe säuberlich getrennt und in einem genau definierten Gemisch dem Verbrennungsprozess zugeführt. Auch in der Zulieferung und Verwendung der als Gefahrgut gekennzeichneten Abfallstoffe sei man mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen seit Jahren bestens erfahren.

In der Diskussion über die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte wurde auf die Sondergenehmigung für erhöhte Grenzwerte aufgrund der Mitverbrennung von Abfällen eingegangen. Beispielsweise liegt bei  CO (Kohlenmonoxid) die Ausnahmegenehmigung bei einen Tagesmittelwert von 3.000 mg/m3 gegenüber dem Grenzwert  nach BimschV von 50 mg/m3. Die Geschäftsführung versicherte, dass die Einhaltung sämtlicher gesetzlich und behördlich vorgegebener Grenzwerte oberste Priorität bei Märker habe, man wolle ein sauberes Produkt, welches ja auch im privaten Bereich zum Einsatz kommt.  Beim Ofen 8 wird in die neueste Filtertechnik (SCR-Filter) investiert und damit die gesetzlichen Auflage noch übertroffen; der Anteil des Emissionsschutzes an der Gesamtinvestition Ofen 8  beträgt stattliche 40%.

Angeregt wurde seitens der GRÜNEN, die Ergebnisse der permanenten Messung (alle 5 Sekunden werden die Emissionswerte ermittelt) über eine online-Erfassung der interessierten Bevölkerung in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Graf Pückler-Märker wollte dieses Anliegen mitnehmen und mit seinen Experten überdenken.

Christian Scharpegge (GRÜNE) erfragte den Stand zur Einführung der Zertifizierung des Standards ISO 14001 Umweltmanagementsysteme. Dies wäre noch ein deutliches Signal an die Öffentlichkeit, dass sich die Märker-Gruppe dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet fühlt und diesen auch durch entsprechende interne Prozesse umsetzt.

Am Ende stellte GRÜNEN-Ortsprecher Bernhard Muff fest, dass die Märker-Gruppe sich  um maximale Transparenz und ehrliche Information der Öffentlichkeit bemüht.  Auch die Investition in bestmögliche Filtertechnik wird anerkannt. Graf Pückler-Märker verwies im Schlusswort auf die Schwierigkeit, sich als Mittelstandsunternehmen im Wettbewerb mit den großindustriellen Anbietern behaupten zu können und dennoch der Verantwortung als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen gerecht zu werden.

 

 

 

 

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