Zuhörabend: Klimaschutz rechnet sich – für Bürgerinnen und Bürger wie für die Kommune

22.02.26 –

Grüne Spitzenkandidatin Eva Lettenbauer wirbt in Nördlingen für kommunale Energiewende und wirtschaftliche Vorteile

Klimaschutz ist nicht nur gut für die Gesundheit von Mensch und Natur, sondern auch eine wirtschaftliche Chance für Familien, Unternehmen und Kommunen. Das betonte die grüne Spitzenkandidatin Eva Lettenbauer, MdL bei einem Bürgerdialog in Nördlingen. Anhand konkreter Beispiele zeigte sie auf, wie Bürgerinnen und Bürger durch den Umstieg auf erneuerbare Energien und kommunale Klimaschutzmaßnahmen jährlich mehrere hundert Euro sparen können bei gleichzeitiger Stärkung der regionalen Wertschöpfung.

„Wer heute in Klimaschutz investiert, sichert sich langfristig niedrigere Kosten und mehr Unabhängigkeit von globalen Krisen“, erklärte Lettenbauer. So spare eine vierköpfige Familie durch den Wechsel zu einem günstigen Ökostromtarif bis hunderte Euro pro Jahr, während der Umstieg auf Fernwärme oder eine geförderte Wärmepumpe die Heizkosten um viele hundert bis über 1000 Euro jährlich senke. Balkonkraftwerke amortisierten sich bereits nach wenigen Jahren und bringen eine Ersparnis von 150 bis 200 Euro pro Jahr. Zudem sichere kommunaler Hochwasserschutz Immobilienwerte und reduziere Versicherungsprämien deutlich um mehrere hundert Euro jährlich.

Ein zentrales Anliegen der Grünen ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende. „Bürgerenergieprojekte ermöglichen es Familien, schon ab 500 Euro in lokale Wind- oder Solarparks zu investieren und jährlich Rendite zu erzielen“, so Lettenbauer. Gleichzeitig profitierten Kommunen von Einnahmen durch erneuerbare Energien in öffentlicher Hand, wie inzwischen mindestens 20000 Euro pro Windrad und Jahr, die in Schulen, Schwimmbäder oder Spielplätze fließen könnten.

Neben der Energiewende skizzierte Lettenbauer weitere Schwerpunkte der grünen Kommunalpolitik. Dazu gehört der Ausbau der Gesundheitsversorgung und Pflege, moderne Schulen, bezahlbaren Wohnraum sowie freie Wahl des Verkehrsmittels durch mehr Bussen, Zügen und Radwegen. „Wir wollen die Riesbahnstrecke Nördlingen–Oettingen–Wassertrüdingen reaktivieren und die Sackgasse im Schienenverkehr beenden“, kündigte sie an. Zudem setze man sich für die Stärkung der lokalen Wirtschaft ein durch den Ausbau von Glasfaser, die Unterstützung von Handwerksbetrieben und die Sicherung der Nahversorgung in den Dörfern.

Landratskandidat Albert Riedelsheimer, Kreistagskandidatinnen Ursula Kneißl-Eder und Andrea Eireiner und Stadtratskandidatinnen Sigrun Wagner, Wolfgang Goschenhofer, Andrea Schmidt, Manfred Schormüller und zahlreiche weitere stellten sich und ihre Motivation vor. Anschließend antworteten alle auf zahlreiche Fragen und hörten den Ideen der Anwesenden zu. „Unser Ziel ist ein lebenswerter Landkreis Donau-Ries, in dem Energiewende und Klimaschutz wirtschaftliche Stärke ermöglichen und wir miteinander anpacken und füreinander da sind“, betonte Lettenbauer. „Dafür brauchen wir starke grüne Stimmen im Kreistag und Stadtrat und einen grünen Landrat. Jede Stimme zählt bei der Kommunalwahl am 8. März.“ „Es geht darum, eine Zukunft zu gestalten, in Ökologie, Landwirtschaft, Energiewende, Betriebe und sozialer Zusammenhalt sich gegenseitig stärken. Als Landrat will ich Brücken bauen zwischen Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen, um gemeinsam voranzukommen.“ so Riedelsheimer.

 

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