Grüne Nördlingen stellen Liste für Stadtratswahl auf

Mit klaren Zielen und großem Zusammenhalt haben die Nördlinger Grünen am 13. November im Jufa-Hotel ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl im kommenden März aufgestellt. Zahlreiche Mitglieder und Unterstützer kamen zur Aufstellungsversammlung, die von den Ortsverbandssprechern Sigrun Wagner und Manfred Schormüller eröffnet wurde. Nördlingen, so betonten beide, habe es verdient, sich weiterzuentwickeln und wichtige Ziele mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte entschlossener anzugehen. In verschiedenen Bereichen bestehe Handlungsbedarf, zugleich biete die Stadt Raum für mutige Ideen und neue Wege, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

 

Die 30 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich auf der Nördlinger Grünen-Liste versammeln, spiegeln eine breite Mischung unterschiedlicher beruflicher und gesellschaftlicher Hintergründe wider. Dieses vielfältige Team wolle, so die Sprecher, die politischen Schwerpunkte der Grünen in den kommenden Jahren aktiv voranbringen. Begleitet wurde die Versammlung von der Landtagsabgeordneten und Landesvorsitzenden Eva Lettenbauer sowie der stellvertretenden Landrätin Ursula Kneißl-Eder, die beide die Arbeit und das Engagement des Ortsverbands ausdrücklich würdigten. 

 

Im Zentrum der zukünftigen Arbeit stehen für die Nördlinger Grünen die Stärkung demokratischer Werte, ein gutes soziales Miteinander sowie die konsequente Weiterarbeit an Themen wie Umwelt-, Klima- und Artenschutz, Energiewende, Infrastruktur und nachhaltiger Verkehrspolitik.

 

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wird ein städtisches Hitzekonzept gefordert. Dazu gehört auch die Intensivierung der Stadtbegrünung, z.B. mit Bürgerbeteiligung, und der dringend notwendige Schutz der Stadtbäume. Maßnahmen zur Steigerung von Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit resultieren in einer höheren Aufenthaltsqualität, die gleichermaßen den Einzelhandel fördert wie auch die Attraktivität der Stadt für Fachkräfte.

 

Darüber hinaus besteht Handlungsbedarf in sozialen Bereichen. Besonders die Jugendarbeit, soziale Treffpunkte und der Aufbau eines langfristigen Quartiersmanagements für das gesamte Stadtgebiet sollten künftig stärker gefördert werden.

 

Die KandidatInnenliste: 1. Sigrun Wagner, 2. Wolfgang Goschenhofer, 3. Andrea Schmidt, 4. Manfred Schormüller, 5. Gabi Burger, 6. Rudi Koukol, 7. Margit Jeltsch, 8. Hannes Dambacher, 9. Susanne Todt, 10. Reinhard Neff, 11. Barbara Heinrich, 12. Matthias Scherler, 13. Caro Inwald, 14. Eric Uhlig, 15. Dr. Gabriele Schröppel, 16. Jürgen Schmidt, 17. Ella Wirsing, 18. Fabian Arndt, 19. Alexandra Hay, 20. Gunther Wagner, 21. Danuta Stekla, 22. Peter Anders, 23. Gisela Zieske, 24. Jens Fritsche, 25. Andrea Eireiner, 26. Brigitte Gronemeier, 27. Helga Egetenmeier, 28. Elmar Benedikter, 29. Ulrike Trieglaff, 30. Rüdiger Wagner

Hier geht's zur detaillierten Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten

 

 

Eine Kurzvorstellung unserer Themenfelder.

Natur, Umwelt und Stadtklima

Hitzeschutz- und Klimaanpassungskonzepte Ganzheitliche Maßnahmen wie schattige Plätze und Entsiegelung verbessern die Lebensqualität und schützen vor Hitze.

Grüne Oasen & Begrünungsmaßnahmen Gezielte Begrünung von Plätzen und Straßen schafft attraktive Orte und verbessert das Stadtklima.

Bürger aktivieren Bürger:innen werden durch Baumpatenschaften und Urban Gardening in die Stadtbegrünung einbezogen.

Ökologische Bebauungspläne Nachhaltige Bauprojekte nutzen Dachbegrünung, Regenwassernutzung und Photovoltaik, um Ressourcen zu schonen.

Biodiversität & Schwammstadt-Konzept Naturnahe Grünflächen und Regenwassernutzung stärken die Artenvielfalt und mildern die Folgen von Extremwetter.

Weiterbildung in Umweltschutz VHS-Kurse und Projekte fördern das Bewusstsein für eine klimafreundliche Zukunft.

 

Leben und Wohnen

Neue Wohnkonzepte Mehrgenerationenhäuser und Inklusionskonzepte unterstützen.

Quartiersmanagment etablieren Für eine soziale, ökologische und bürgernahe Stadtentwicklung mit Fokus auf Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und kurzen Wegen in der Kommunikation.

Bezahlbare Wohnungen Deutliche Steigerung des sozialen Wohnungsbaus durch städtische Unterstützung.

Unsere Eger Potential für Bürgerweiher mit Biergarten am Oberen Wasserturm und Sunset-Stufen am Bäumlesgraben, Kneippanlagen und Wasserspielplätze

Mehr Lebensqualität Verkehrsberuhigung, Begrünung und attraktive Sitzplätze im öffentlichen Raum z.B. am Eichendorffplatz.

Identität stärken Bessere Vernetzung von Kernstadt und Stadtteilen. Förderung von Sport, Kultur, Vereinen und Feuerwehr.

 

Kultur & Tourismus

Kultur in der Gesamtheit neu denken Ein breites Kulturangebot für alle Zielgruppen macht Nördlingen attraktiv. Es unterstützt Bildung, Gesundheit und Lebensqualität, fördert Integration und Inklusion.

Potenzial des Rieser Sportparks ausschöpfen Durch Wasser-, Abenteuerspielplatz, Open-Air-Bühne und öffentliche Grillplätze soll der Sportpark zu einem Treffpunkt für alle Generationen aufgewertet werden.

Tourismuskonzept Innovative Konzepte zur Förderung eines sanften Tourismus. Weitere Optionen für Camping sowie Wohnmobile schaffen.

 

Mobilität und Verkehr

Einführung von Sharing-Angeboten CarSharing, BikeSharing und CargoBikeSharing an Mobilitätszentren fördern flexible und umweltfreundliche Fortbewegung.

Aufenthaltsqualität steigern Grüne, ruhige öffentliche Räume schaffen eine einladende Atmosphäre und reduzieren Verkehrslärm.

Fuß- und Radverkehr fördern Sichere, durchgängige Wege für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen ermöglichen klimafreundliche Mobilität.

Parkmöglichkeiten am Stadtrand ausbauen Moderne Parkflächen außerhalb der Innenstadt entlasten das Zentrum und fördern den Umstieg auf ÖPNV.

ÖPNV stärken, Autonutzung minimieren Ein zuverlässiger, gut getakteter und bezahlbarer Nahverkehr reduziert die Abhängigkeit vom Auto.

Fahrradkonzept Nördlingen 2020 endlich konsequent umsetzen Sichere Radwege entlang der Ausfallstraßen und Querverbindungen verbessern die Radinfrastruktur.

 

Wirtschaft und Energie

Erneuerbare Energien Fokus auf Wind- und Solarenergie als Säulen der Energiewende.

Bürgerbeteiligung Attraktive Modelle machen die Energiewende zum Gemeinschaftsprojekt.

Faire Vergabe Unternehmen mit fairen Arbeitsbedingungen und ökologischer Ausrichtung werden bevorzugt.

Regionale Wirtschaft Wertschöpfung vor Ort halten und kurze Wege fördern.

Wirtschaftsstandort Infrastruktur und Lebensqualität sollen Unternehmen und Fachkräfte anziehen.

Glasfaserausbau Alle Gebäude sollen bis 2030 Glasfaseranschlüsse erhalten.

Denkmalschutz & Klimaschutz Historische Substanz und moderne Technik in der Altstadt verbinden.

Ländliche Potenziale Freiflächen-Photovoltaik, besonders Agri-PV, im Umland fördern.

Energiewirtschaft Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern für nachhaltige Versorgung.

Wärmeplanung Kommunaler Wärmeplan wird weiterentwickelt und umgesetzt.

 

Familie, Jugend, Senioren

Quartiersmanagement einführen Eine Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Bürger:innen und Vereinen stärkt die Lebensqualität und koordiniert soziale, ökologische und kulturelle Projekte.

Seniorenpolitik Schwerpunkte sind barrierefreies Wohnen, Mobilität, Pflegeplätze und Selbstbestimmung für Senior:innen.

Schule & Bildung Mehr Unterstützung für Schulen, echte Inklusion und vernetzte Bildungsangebote fördern Chancengerechtigkeit.

Jugend fördern Dauerhafte Aufenthaltsorte und Outdoorangebote wie Chill-Zonen oder Aktivparks für Jugendliche schaffen.

Familienpolitik Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Ganztagesangebote und einfache Anmeldung verbessern.

Frauenpolitik Gleichstellungsmaßnahmen und Beratungsangebote für Gewaltopfer werden ausgebaut.

 

Politik, Verwaltung und Digitales

Kommunale Verwaltung bürgerfreundlich gestalten Kurze Wege durch Digitalisierung und das Once-Only-Prinzip: Daten werden nur einmal erfasst. Hybride Bürgerservices: digital möglich, persönlich erreichbar.

Bürgernahe und transparente Politik Öffentliche Stadtratssitzungen werden online zugänglich gemacht, nichtöffentliche Sitzungen bleiben die Ausnahme.

Bürgerversammlung Ein neues Konzept soll Bürgerversammlungen attraktiver und niederschwellig gestalten.

Digitales & Teilhabe Digitalisierung für alle zugänglich machen, z. B. durch Computer-Sprechstunden, und offene Schnittstellen für kommunale Software fördern.

 

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