20.06.13 –
Die Vorsitzenden der Donau-Rieser GRÜNEN Ursula Kneißl-Eder (Buchdorf) und Albert Riedelsheimer (Donauwörth) fordern Konsequenzen aus dem Millionendefizit des gKU. Der erste Schritt muss ein Ende der Doppelstruktur innerhalb des Unternehmens sein. Der Posten des zweiten Vorstands muss sofort ersatzlos gestrichen werden. Auch weitere personelle Konsequenzen hält der GRÜNE Kreisvorstand für erforderlich. Das Prinzip "Regionalproporz" hat sich aus Sicht der GRÜNEN nicht bewährt. Sie fordern, dass nun endliche alle Zahlen auf den Tisch kommen und die Wahrheit über das Debakel nicht länger scheibchenweise offenbart wird. Kneißl-Eder bemängelt, das innerhalb des gKUs offenbar nicht einmal die Grundkenntnisse von Betriebswirtschaft vorhanden sind: "Jeder Dorfbürgermeister weiß, dass sich Tariferhöhungen auf den Haushalt seiner Kommune auswirken und er sie entsprechend einplanen muss, nur die Führung des gKUs wundert sich." Riedelsheimer hinterfragt die Struktur der Krankenhäuser im Landkreis, zumal sich die Versprechen der Kostenersparnis offenbar bei weitem nicht erfüllen. "Wer die finanzielle Verantwortung zu tragen hat, ist klar: der Landkreis. Deshalb kann er die Häuser auch selbst betreiben, dann haben zumindest die Kreistagsmitglieder Zugang zu den Informationen. Anzumerken ist jedoch, dass der Kreis den Millionenverlust dank der CSU-Mehrheit im Kreistag über die Kreisumlage direkt an die Kommunen weitergeben wird." Offen ist für ihn, wer die politische Verantwortung für die Misere übernimmt.
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