Stefan Norder unterstützt Fridays for Future

27.08.21 –

Grünen Bundestagskandidat Stefan Norder besuchte die kurzfristig anberaumte Mahnwache von Fridays for Future für mehr Klimaschutz am Donauwörther Münsterplatz. Thomas Rebele stellte ihm die drei zentralen Forderungen der Klimapetition des Wahlkreises Donau-Ries vor: Einbeziehen des CO2-Budgets bei Gesetzen, Abschaffung fossiler Subventionen und eine sozial gerechte und wirksame CO2-Bepreisung. „Um seinen Beitrag zu leisten muss Deutschland Netto-Null bis spätestens 2035 erreichen, dies bedeutet, es dürfen höchstens so viele Treibhausgase ausgestoßen werden, wie von der Natur wieder abgebaut werden“, erläutert Thomas Rebele.

Norder machte die volle Unterstützung dieser Forderungen deutlich, im Wahlprogramm von Bündnis 90/ Die Grünen ist das Ziel von Klimaneutralität in zwanzig Jahren klar formuliert. Mit dem Klimavorbehalt auf Bundesebene will die Partei alle gesetzlichen Maßnahmen mit Blick auf die Auswirkungen auf das Klima hinterfragen. Konkrete Schritte sollen die Ausbauoffensive von erneuerbaren Energien, der Ausbau der Stromnetze und die Förderung von Grünem Wasserstoff sein. Durch die Einführung des sogenannten Energiegeldes werden die Kosten sozial gerecht verteilt.

Aus dem Donauwörther Stadtrat beteiligten sich Bärbel Stahl (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen) und Albert Riedelsheimer (Umweltbürgermeister) an der Aktion. Sie wollen auf lokaler Ebene dafür sorgen, dass die Kommunen ihrer Vorbildfunktion nachkommen und bei Bautätigkeiten, Vergaben und der Nutzung von Energie ökologische Faktoren stärker berücksichtigen. Riedelsheimer macht klar: „Klimaschutz beginnt vor Ort, alle Bürgerinnen und Bürger können ihren wenn auch kleinen Teil dazu beitragen.“ Stahl sieht es ähnlich: „Wenn man nur wartet bis andere handeln, wird nichts passieren!“

Auch die anwesenden Mitglieder des Solarfördervereins Donau-Ries unterstützen diese Forderungen. Sie fordern seit Jahren die Produktion von Energie bis spätestens 2030 zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie umzustellen. Das beinhaltet einen früheren Kohleausstieg bis 2030. All diese Maßnahmen sind zwingend erforderlich, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und die 1,5°C-Grenze einzuhalten.

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