Pressemitteilung zur Resulotion

Populismus hilft niemandem! Oberndorfer Grüne kritisieren Resolution der umliegenden Gemeinden als Luftblase

13. Mär. 2014 –

Die Energiewende und vor allem der Ausstieg aus der Kernkraft ist in größter Gefahr. Ortsverbandvorsitzender Harald Hänsel; "Die Gefährdungen, die jeder Tag der Kohleverstromung sowie der Betrieb von Atomkraftwerken mit sich bringen, belasten uns und die zukünftigen Generationen in unvorstellbarem Maße. Dies ist keine neue Erkenntnis. Insofern sind die regierenden Parteien aufgefordert, endlich den Mehrheitswillen der Bevölkerung umzusetzen. Es wird Zeit, dass deren Lippenbekenntnisse in verantwortungsbewusstes Handeln münden!."
"Eine Resolution, die der Staatsregierung und dem Landkreis das Bemühen um eine fortschrittliche, nachhaltige Energiepolitik bescheinigt, ist inakzeptabel", so Gemeinderat Stefan Kolonko. "Im ganzen Landkreis dreht sich ein einziges Windrad und das Landratsamt verhindert beharrlich weiteren Zubau. So wird die Energiewende wirksam ausgebremst." Ellen Schumacher, Bürgermeisterkandidatin: "Eine Resolution, die Seehofer für sein Scheinmoratorium lobt, ist eine Farce. Seehofer, Lange & Co. haben genau diese Stromtrasse in einem Bundesgesetz ausdrücklich beschlossen. Wir sind mal gespannt, wie lange dieser Wiederstand nach den Kommunal- und Europawahlen noch andauert. Wir sind auch darauf gespannt, wie Herr Seehofer Bayern künftig mit Strom versorgen möchte, wenn er jedes Windrad zu verhindern versucht und jetzt auch noch gegen seine eigene Trasse ist." Christine Holzerland, Gemeinderätin: "Verlautbarungen wie diese Resolution sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind. Es wäre wichtig und ein Dienst an den Menschen unserer Region, wenn sich die Kommunalpolitik an dieser Generationenaufgabe konstruktiver beteiligen würde."

Oberndorf, 13.03.2014

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