Lettenbauer und Riedelsheimer auf aussichtsreichen Plätzen

04. Mär. 2018 –

Eva Lettenbauer und Albert Riedelsheimer haben sehr gute Chancen bei den Landtags- und Bezirkswahlen am 14. Oktober ein Mandat zu erreichen. Das ist nicht nur eine Chance für die Grünen, davon würde die gesamte Region Nordschwaben profitieren, erklärt Kreisvorsitzende Ursula Kneißl-Eder.

Eva Lettenbauer hat den aussichtsreichen 3. Platz auf der schwäbischen Liste für den Bay. Landtag erreicht. Listenkandidat ist Julius Hagl, er kandidiert auf Platz 24. Albert Riedelsheimer wurde auf Platz 2 der Bezirksliste gewählt. Listenkandidatin für den Bezirkstag ist Maria Gramm-Goppel, sie kandidiert auf Platz 25.

Lettenbauer legte in ihrer mitreißenden Rede einen Schwerpunkt auf Naturschutz und eine schnellere Energiewende. Wer das Artensterben verhindern wolle, dürfe mit der Nationalpark-Idee nicht nur die Gemüter der Menschen hochkochen. Am Ende des Tages müsse erreicht werden, dass Natur geschützt wird und im Dialog mit den Bürger*innen ein Nationalpark ausgewiesen wird. Lettenbauer hält die Donau-Auen für nationalparkwürdig. Sie will außerdem Wirtschaftsförderung an neuen Kriterien, wie resourcenschonendem Wirtschaften ausrichten. Lettenbauer plädierte auch dafür den Digitalen Wandel sozial zu gestalten. Ein Recht auf Bildungsurlaub für alle Arbeitnehmer*innen und stärkere Arbeitnehmerrechte statt Flexibilisierung sind ihr ein Anliegen. Sie kündigte an stets ein offenes Ohr für alle Bürger*innen zu haben sowie besonders auch eine starke Stimme für die Generation unter 30 zu sein, die ein Drittel der Bevölkerung Bayerns aus macht. Lettenbauer, derzeit Landesvorsitzende der Grünen Jugend in Bayern, wird im Mai als deren bayernweite Spitzenkandidatin für die Landtagswahl kandidieren und will Bayern ökologischer, sozialer und weltoffener machen.

Riedelsheimer beschreibt seine Zielsetzung im Bezirkstag wie folgt: „Als Sozialarbeiter möchte ich die Inklusion in Schwaben voranbringen. Inklussion bedeutet, für Menschen mit Handicaps aller Art Angebote zur Teilnahme am alltäglichen Leben zu schaffen: Wohnungen, Arbeitsplätze und Freizeitangebote. Diese Möglichkeiten sollen mitten in den Städten genauso wie im ländlichen Bereich geschaffen werden. Die große Aufgabe des Bezirks in den nächsten Jahren ist die offensive Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Schwaben. Daneben muss sich der Bezirkstag spürbare Verbesserungen in der Altenhilfe, insbesondere in der Pflege schaffen.“ 

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