• Albert Riedelsheimer und Christian Magerl (v.l.n.r.)

Grüne informieren sich über Nationalpark Donau-Auen

28. Jul. 2017 –

Prominenten Besuch erhielten die Kreis-Grünen, um für einen Nationalpark Donau-Auen zu werben: Der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, MdL Christian Magerl (rechts im Bild), sprach sich in Altisheim gemeinsam mit Kreis- und Stadtrat Albert Riedelsheimer für einen Nationapark Donau-Auen aus. Ziel eines Nationalparks ist es, 75 % der Fläche aus der Nutzung zu nehmen. Die Donau-Auen würden sehr wenig Ackerfläche, sondern vor allem Wald und Flussgebiet umfassen. Magerl sagte, man wolle das schützen, wo man internationale Verantwortung hat. "Und mit den Auen haben wir eine große internationale Verantwortung. Auwälder sind der artenreichste Raum." Magerl unterstrich, die Grünen wollen die Menschen mitnehmen und überzeugen. Riedelsheimer berichtete von der Fahrt einiger Donau-Rieser Kreisrätinnen und Kreisräte in den Nationalpark Berchtesgardener Land. Auf Flutpolder angesprochen antwortete Magerl, daß er kein Fan davon sei. "Hochwasserschutz und Naturschutz kann man wunderbar verbinden. Wir müssen den Hochwasserschutz in die Fläche bringen und kleinen natürlichen Hochwasserschutzmaßnahmen mehr Gewicht geben. Künftig werden durch den Klimawandel auch lokale Starkregenereignisse große Gefahren bringen. Dabei hilft das Flutpolderprogramm, das viel Arbeitskapazität an den Wasserwirtschaftsämtern bindet nicht weiter. Auch die Hochwasservorsorge, der Erhalt aufnahmefähiger Böden, wird von der Wasserwirtschaftsverwaltung nicht ausreichend berücksichtigt. Leider gibt es beim staatlichen Hochwasserschutz zuviel Aktionismus und zu wenig systemischen Denken.“

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