• Thomas Krepkowski, Katrin Gleißner, Bärbel Stahl, Albert Riedelsheimer, Katja Heinrich (v.l.n.r.)

Donauwörther Grüne nominieren Stadtratsliste

25. Nov. 2019 –

Als erste Gruppierung in der Großen Kreisstadt haben die Grünen ihre Stadtratsliste aufgestellt. Bei der Versammlung im Grünen Büro wurde die Liste einstimmig angenommen. Ortsvorsitzende Bärbel Stahl ist sehr zufrieden, da es gelungen ist, eine Liste zusammenzustellen, auf der 15 Frauen und 15 Männer aus ganz unterschiedlichen Bereichen in Donauwörth stehen: „Ich freue mich besonders, dass wir eine Reihe junger Menschen für die Kommunalpolitik begeistern konnten.“

Ortssprecher Thomas Krepkowski hebt hervor, neben dem kommunalpolitisch optimal vernetzten Kandidaten zum Oberbürgermeister nun auch eine inhaltlich starke Liste zusammengestellt zu haben: „Mit dieser Kombination ist es realistisch, im neuen Stadtrat mit mehr Sitzen als bisher eine starke Kraft zu werden.“, formuliert er das Ziel. „Die Grünen haben nicht nur die richtigen Themen im Blick, sie haben auch die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten und treten geschlossen auf.“

Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer, freut sich, mit einem starken Team in den Wahlkampf zu gehen. Er will das „WIR“ in den Mittelpunkt stellen und freut sich über die Unterstützung von vielen jungen Menschen, aber auch von erfahrenen Mitgliedern der Partei: „Die Mischung macht es aus, und die ist uns gelungen!“

Angeführt wird die Liste von Bärbel Stahl, die Mitarbeiterin einer Zahnarztpraxis ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und lebt seit 25 Jahren in Donauwörth. Sie möchte die Stadt sozialer, familienfreundlicher und klimafreundlicher gestalten. „Mir ist es wichtig, dass Radfahrern hier mehr Beachtung geschenkt wird und nicht nur über neue Parkplätze nachgedacht wird, sondern auch über Fahrradständer und Ladestationen. Zudem braucht die Reichsstraße mehr Begrünung und Verkehrsberuhigung, weil sich die Menschen dort nur dann wohl fühlen und die Innenstadt beleben.

Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer steht auf Platz zwei. Er ist im damals noch selbständigen Stadtteil Nordheim geboren, inzwischen lebt er seit 20 Jahren mit seiner Familie in Riedlingen. Der Sozialarbeiter arbeitet im Bezirkskrankenhaus Donauwörth, er ist seit acht Jahren Mitglied des Stadtrates und wirkt dort als Referent für Umwelt und Energie. Sein besonderes Anliegen ist die Schaffung von Wohnraum in allen Preisklassen auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne. Dort soll Platz für Einfamilienhäuser, Sozialwohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Für Riedelsheimer sind zudem Flächen für Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten in dem neuen Wohnviertel wichtig.

Katrin Gleißner tritt auf Platz drei der Liste an, die pädagogische Mitarbeiterin an einer Ganztagsschule wuchs in Riedlingen auf und wohnt jetzt im Stadtteil Berg. Ihr liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Deswegen engagiert sie sich als 1. Vorsitzende des Vereins „Transition Town“ für eine enkeltaugliche Zukunft der Stadt. Ihre Ziele sind die Senkung des CO2-Ausstoßes, ein schonender Umgang mit Ressourcen, weniger Lebensmittelverschwendung und plastikfreieres Leben.

Stadtrat Thomas Krepkowski tritt auf Platz vier an. Er ist seit 18 Jahren Jugendreferent des Stadtrates und auch überregional in der Jugendarbeit tätig. Der selbständige Unternehmer betreut und berät Firmen sowie öffentliche Einrichtungen in Sachen EDV und Datenschutz. Für ihn hat der Klimaschutz oberste Priorität. „Um die Klimaüberhitzung aufzuhalten, müssen auch auf kommunaler Ebene die Weichen richtig gestellt werden. Mit Energieeinsparung bei stadteigenen Gebäuden, einer nachhaltigen Verkehrsplanung und ökologischer Bauleitplanung gibt es viele Stellschrauben.“, bringt es der in Riedlingen Aufgewachsene und jetzt in Berg Beheimate auf den Punkt.

Auf Platz fünf der Liste steht Katja Heinrich. Sie ist in der Parkstadt groß geworden und lebt jetzt mit ihrem Mann im Härpferpark. Die Ingenieurin der Bauakustik arbeitet Teilzeit und betreibt gemeinsam mit ihrem Mann das Café la Kami im Herzen von Donauwörth. Das Ziel der Unternehmerin war es, dort einen Treffpunkt zu schaffen, an dem sich alle wohl fühlen. Im Stadtrat möchte sie weitere Projekte zur Belebung der Innenstadt voranbringen und das kulturelle Angebot in der Stadt erweitern.

« Zurück | Nachrichten »

Diese Website ist gemacht mit TYPO3 GRÜNE, einem kostenlosen TYPO3-Template für alle Gliederungen von Bündnis 90/Die Grünen
TYPO3 und sein Logo sind Marken der TYPO3 Association.