Nördlinger Hallenbad mit besseren Öffnungszeiten und Familienkarte

GRÜNE-Frauenliste-Junge Liste-Fraktion will Verbesserungen sofort

12. Feb. 2011 –

Nördlingen. Die Fraktion im Nördlinger Stadtrat hat Ende letzten Monats einen Antrag eingebracht, um die derzeit sehr beengte Situation im Nördlinger Hallenbad zu verbessern. "Jeder, der in dieser Saison das Bad nutzt, spürt immer mehr, wie eng es da beim Schwimmen ist", brachte es Wolfgang Goschenhofer auf den Punkt. "Je mehr Bäder in der Nachbarschaft schließen, umso mehr findet eine Konzentration auf das Bad im Augsburger Viertel statt. Uns ist es wichtig, dass daher noch in dieser Saison Verbesserungen umgesetzt werden."

Vorgeschlagen wurde daher die Öffnungszeiten zu erweitern. "Wir wollen wie früher das Bad am Sonntag- und Feiertagnachmittag öffnen, so die Stadträtin der Frauenliste Sonja Dürr. Damit hätten die Besucher mehr Zeit, ins Bad zu gehen, gleichzeitig finde eine gewisse Entzerrung statt. Vermutlich würden dieses zusätzliche Angebot gerade am Wochenende Familien mit Kindern verstärkt nutzen.

Außerdem soll im Hallenbad eine Familienkarte eingeführt werden. Thomas Lambertz, Stadtrat der Jungen Liste: "Damit wollen wir Familien mit Kindern zum einen finanziell entlasten und zum anderen dazu animieren, verstärkt das Hallenbad zu nutzen." Die Fraktion fordert das ein, was bereits seit langem im Freibad eingeführt wurde. "Gleichzeitig sollen damit auch die Gebührenerhöhungen der letzten Zeit für Familien abgemildert werden, die wir nicht mitgetragen hatten", so Lambertz.


In einem dritten Antrag der Fraktion geht es um die zukünftige Ausrichtung des Bades. Es solle eine Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht werden, damit eine Ausweitung des Angebotes im Hallenbad untersucht werden kann. "Wir sehen in zusätzlichen Einrichtungen für alle Bevölkerungsgruppen von Kindern bis Senioren eine zukunftsträchtige Investition für die gesamte umliegende Region - nicht zuletzt für den Tourismus", fasste Wolfgang Goschenhofer die Gründe zusammen. Dabei seien zusätzliche Becken für Kinder, Rutsche und Wasserzonen zum Entspannen denkbar.

Möglichkeiten, Baukosten und Finanzierungen müssten jetzt auf den Tisch. Sollte es die Haushaltssituation zulassen, müsse das Projekt zügig angepackt werden. Darin sind sich alle drei Fraktionsmitglieder einig. Oberbürgermeister Hermann Faul hat zugesagt, den Antrag im Rahmen der Haushaltsberatungen dem Haupt- und Finanzausschuss vorzulegen.

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