Nördlinger Grüne fordern Umkehr in der Energiepolitik

Auf der jüngsten Sitzung des Ortsvereins Nördlingen beschäftigten sich Bündnis 90 / Die Grünen mit dem wieder hochaktuell gewordenen Thema des Atomausstiegs.

14. Mär. 2011 –

In einer Pressemitteilung erklärte das Vorstandsmitglied Reinhard Neff, die jüngsten Ereignisse um das Atomkraftwerk Fukushima nach dem Erdbeben in Japan hätten gezeigt, dass die von Atomkraftgegnern aufgezeigten extremen Risiken nicht nur rein theroetischer Natur sind, sondern sehr schnell in Realität umschlagen können. Die Atomkraft sei und bleibe eine hoch riskante Technologie.Die Auswirkungen eines etwaigen GAU in einem dicht besiedelten Land können nicht kontrolliert werden. Die Nördlinger Grünen forderten daher gestern zu einer Rückkehr zu dem von der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2000 beschlossenen Atomausstieg. Zudem sollten die veralteten Reaktoren Isar 1 (Ohu) und Neckarwestheim 1 so schnell wie möglich stillgelegt werden. Ein von schwarz-gelb vorgeschlagenes "Moratorium" bezeichneten die Grünen als nicht ausreichend. "Es zeigt sich, dass die Laufzeitverlängerung für AKWs nicht verantwortbar, und die Rückführung der Förderungen für erneuerbare Energien kurzsichtig waren", so die Nördlinger Grünen. Vorstandsmitglied Andrea Eireiner forderte die Bevölkerung des Landkreises auf, den Ausstieg aus der Atomenergie durch den Wechsel zu Ökostromanbietern zu beschleunigen.

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