• Bezirksrat Albert Riedelsheimer, Stellvertretende Vorsitzende der Kreisfraktion Eva Münsinger, Kreisrätin Andrea Eireiner, Fraktionsvorsitzender im Kreistag Nico Ach, Kreisvorsitzende Elisa Pfaff, Weitere Stellvertreterin des Landrats Ursula Kneißl-Eder und Kreisrat Wolfgang Goschenhofer. (von links nach rechts, Foto: Jonas Schuttermair)

Grüne fordern im Vorfeld der UN-Klimakonferenz Klimaschutzinitiativen für den Landkreis Donau-Ries

29. Okt. 2021 –

Am kommenden Sonntag beginnt in Glasgow die UN-Klimakonferenz. Bis zum 12. November werden Expert*innen und Politiker*innen über Möglichkeiten diskutieren, der fortschreitenden Erderwärmung entgegenzuwirken.

Elisa Pfaff, Sprecherin des Kreisverbands der Donau-Rieser Grünen, fordert dazu konkrete Maßnahmen vor Ort: „Klimaschutz findet nicht abstrakt auf Konferenzen statt, auch die Kommunen vor Ort müssen reale Schritte zu tatsächlichem Klimaschutz beschließen und umsetzen!“

„Grundlagen unserer Politik sind das Klimaabkommen von Paris sowie der Bericht des Weltklimarates zum 1,5-Grad-Limit. Dieser verdeutlicht, dass jedes Zehntelgrad zählt, um das Überschreiten von relevanten Kipppunkten im Klimasystem zu verhindern. Es ist daher notwendig, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Dafür ist schnelles und substanzielles Handeln in den nächsten Jahren entscheidend.“, formuliert es die stellvertretende Landrätin Ursula Kneißl-Eder.

Bezirksrat Albert Riedelsheimer fordert, eine Klimaschutzinitiative in allen Städten und Gemeinden im Landkreis zu starten. „Wir können hier vor Ort enorm viel bewegen“, so der Umweltbeauftragte des Bezirkstags: „Der Startschuss der Klimaschutzinitiative solle das Einsetzen von kommunalen Klimaschutzbeauftragen in jeder Gemeinde und jeder Stadt des Landkreises sein.“

„Von Solarenergie auf allen öffentlichen Gebäuden über energetische Sanierungen bis zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, diese Maßnahmen hätten nicht nur einen guten Effekt auf das Klima, sondern wären auch ein enormer Standortvorteil für Unternehmen hier im Landkreis.“, ergänzt Kreisrätin Andrea Eireiner.

Nico Ach, Vorsitzender der Kreisfraktion, verweist auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29. März 2021, das deutsche Klimaschutzgesetz als unzureichend bezeichnet. „Die Verpflichtung zu mehr Klimaschutz verpflichtet alle staatlichen Ebenen zum Handeln. Deshalb müssen auch wir im Landkreis endlich entschlossen handeln und Schritte zu echtem Klimaschutz einleiten.“

Seine Stellvertreterin Eva Münsinger verweist auf den kürzlich von der Fraktion Grüne/ Frauen/ Linke in den Kreistag eingebrachten Antrag zur Teilnahme am European Energie Award: „Ich hoffe, dass dieser auf breite Zustimmung stößt und im nächsten Jahr konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wir werden weiterhin konkrete Schritte zu mehr Klimaschutz beantragen.“, kündigt sie für ihre Fraktion an.

Kreisrat Wolfgang Goschenhofer fordert im Landkreis konkrete Schritte zu klimafreundlichen Mobilität: „Der nächste Schritt muss die Reaktivierung der Hesselberg sein und parallel dazu müssen sämtliche Bahnhöfe barrierefreie Umsteigemöglichkeiten von Auto und Fahrrad zur Bahn bieten!“

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