Grüne besuchen Interessensgemeinschaft Rettingen

Auf Vermittlung von Bundestagskandidat Albert Riedelsheimer besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Christian Magerl, der auch den Vorsitz des Umweltausschusses innehat, Rettingen.

19. Sep. 2009 –

Auf Vermittlung von Bundestagskandidat Albert Riedelsheimer besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Christian Magerl, der auch den Vorsitz des Umweltausschusses innehat, Rettingen. Karl-Philipp Sautter von der Interessensgemeinschaft Rettingen erläuterte den Gästen die Situation der Betroffenen und den derzeitigen Stand der Diskussion. Bei einer von Sautter organisierten Fahrt machten sich die beiden Grünen Politiker ein umfassendes Bild vom Gelände und der vorhandenen Deiche. Dabei stellte der Sprecher der IG Rettingen auch Alternativvorschläge wie die stärkere Einbeziehung der Mertinger Höll in den Raum und kritisierte erneut die mangelhafte Informationspolitik des Landratsamtes sowie die angewandten Methoden zur Vermessung der Dammhöhen. Magerl versprach, sich dem Thema anzunehmen und von der Wasserwirtschaftsverwaltung aktuelle Daten anzufordern. Nach Magerls Vorstellung soll sich der Umweltausschuss im Oktober mit dem Thema beschäftigen. Riedelsheimer, dem als Nebenerwerbslandwirt in Nordheim Hochwasser nicht fremd ist, erwartet vom Umweltministerium ein durchgehendes Konzept zur Hochwasserfrage, in dem zunächst die notwendigen Retentionsflächen für die einzelnen Landkreise entlang der Donau und ihrer Nebenflüsse festgestellt werden. Anschließend solle innerhalb der Kreise unter Beteiligung, der Wasserwirtschaftsämter, der anliegenden Gemeinden und der betroffenen Grundstückseigentümer nach Lösungen gesucht werden. Er forderte, die von den Rettingern aufgezeigten Alternativkonzepte vor einer endgültigen Entscheidung ernsthaft zu prüfen. Zudem brachte er erneut die Ausbaggerung der Staubereiche an den Staustufen ins Gespräch, um dadurch Wasserrückhaltebecken bei Hochwasser zu schaffen. Auch verbindliche Regelungen zur finanziellen Entschädigung der Landwirte bei massiven Ernteausfällen sollen seiner Meinung nach getroffen werden.

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