Aufstellungsversammlung Kaisheim vom 21.1.2020

Pressemitteilung

27. Jan. 2020 –

Unter Leitung von Gemeinderat Hubert Renelt fand die Aufstellungsversammlung der Kaisheimer Grünen zur Gemeinderatswahl statt. Die sechste Gemeinderatsliste seit 1990 sei wiederum eine gute Mischung aus Jung und Alt mit acht Frauen und acht Männern, so Renelt. Die Kandidaten und Kandidatinnen der ersten vier Plätze erläuterten ausführlich ihre Ziele.

 

Für André Schäfer stehe eine verlässliche, ehrliche politische Zusammenarbeit im Gemeinderat im Mittelpunkt, allerdings auf Augenhöhe. Er sei dialogbereit ohne ideologische Scheuklappen und wolle eine ökologische Politik auf kommunaler Ebene umsetzen, z.B. die gemeindlichen Einrichtungen konsequent auf Nachhaltigkeit umstellen - Schritt für Schritt. Das Ziel einer lebenswerten und zukunftsorientierten Gemeinde beinhalte den Spagat zwischen ökonomischer Ausbeutung und Bewahrung einer intakten Umwelt. Familien mit Kindern habe er ebenso im Blick wie ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Engagement in Vereinen oder Initiativen werde er stärken und fördern, sowie den Breitbandausbau endlich verwirklichen, so Schäfer abschließend.

 

Karl Heinz Bablok bot dem künftigen Bürgermeister seine Zusammenarbeit an. Er finde es richtig, dass die Kaisheimer Grünen zur Wahl des Bürgermeisters keine Empfehlung aussprächen, denn ein mündiger Bürger sei selbst in der Lage, zu entscheiden. Da die Grünenthemen im Gemeinderat bislang mit nur zwei Grünengemeinderäten wenig Gehör gefunden hätten, appelliere er an die Wählerinnen und Wähler, das Stimmenverhältnis im Gemeinderat zugunsten Ökologie, Solidarität und mehr Bürgerbeteiligung zu verschieben.

 

Dr. Cornelia Schäfer berichtete, dass sie als Stadtkind aufgewachsen sei und an den Wochenenden und in den Ferien die Natur rund um die Marktgemeinde mit ihrem Artenreichtum an Pflanzen und Tieren von Kindesbeinen an schätzen und lieben gelernt habe. Diese möchte sie als Ärztin für Naturheilverfahren und Mutter von fünf Kindern für die Zukunft erhalten. Für die nächsten Jahre wünsche sie sich auch ein besseres Kinderbetreuungsangebot für berufstätige Mütter und Väter in der Marktgemeinde.

 

Claudia Tendyra-Bablok führte aus, sie kandidiere für die Grünen im Marktgemeinderat, weil sie als Mutter von drei Kindern und Oma von sechs Enkeln die Verantwortung fühle, „unsere Heimat“ lebendig und lebenswert zu erhalten. Seit fast 40 Jahren setze sie sich leidenschaftlich für den Erhalt der Lebensgrundlagen ein: für saubere Luft, reines Wasser, gesunde Lebensmittel, erneuerbare Energien und ein stabiles Klima. Diese Ziele wolle sie in Kaisheim umsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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